Über Mich

Ich bin Pascale Speck – Künstlerin, Kuratorin und Entwicklerin cross-disziplinärer Projekte an der Schnittstelle von Kunst, Technologie, Design und gesellschaftlichem Wandel. Mit meinem Abschluss in Elektrotechnik und Informationstechnologie (ETH Zürich) sowie einem Studium der Künste (ZHdK, Universität für angewandte Kunst Wien) verbinde ich analytisches Denken mit künstlerischer Praxis.

In meiner Arbeit erforsche ich, wie technologische Systeme unsere Art zu arbeiten, miteinander in Beziehung zu treten und Zukunft zu entwerfen, prägen. Durch performative Formate, partizipative Installationen und öffentliche Dialoge schaffe ich Räume für kritische Reflexion, kollektiven Austausch und neue Formen der Zusammenarbeit über disziplinäre Grenzen hinweg.

Seit meiner Zeit im Silicon Valley bin ich unmittelbar Teil des in KI-, Startup- und Innovationsökosystems. Ich habe Projekte mit Institutionen wie dem SFMOMA, Museum für Gestaltung Zürich, UC Berkeley und Stanford University geleitet. Diese Erfahrungen prägen meine künstlerische und kuratorische Praxis, in der ich aktuelle technologische Entwicklungen mit Fragen von Kultur, Fürsorge und gesellschaftlicher Verantwortung verbinde.

Fliessend in Schweizerdeutsch, Deutsch, Englisch und Französisch.

Auftraggeber*in

Kategorie

Jahr

Gründung und Leitung des AI Salon Zurich als Zürcher Chapter der globalen AI Salon Initiative. Kuration interdisziplinärer Gespräche über künstliche Intelligenz, die Künstler*innen, Ingenieur*innen, Forschende, Unternehmer*innen, politische Entscheidungsträger*innen und weitere Interessierte Personen zusammenbringen, um die vielfältigen Auswirkungen von KI multiperspektivisch zu durchleuchten.

Eine partizipative ortsspezifische Performance-Installation, in der anonyme Verluste in Entdeckungen anderer übergehen und ein geteiltes Archiv erlebbar wird.

Moderation und Leitung der Podiumsdiskussion mit den Expert*innen Dr. Nina Roehrs und Prof. Dr. Anthony Masure über die Zukunft der Arbeit sowie die Rollen von Künstler*innen und Designer*innen im Zeitalter der KI. Ich verband Publikumsinteraktion mit kritischen Perspektiven aus Curating, Design und Technologie.

Partizipatives Happening für Startup Gründer*innen bei Entrepreneurs First im Silicon Valley. Pflege-, Fürsorge- und Sauerteig-Rituale wurden als Komplementäraktionen zur vorherrschenden Silicon Valley Tech Kultur gemeinsam performt.

Leitung der globalen Zusammenarbeit zwischen dem Museum für Gestaltung mit Swissnex in China, in Indien, in Brasilien und in Japan. Kuration und Durchführung des cross-kontinentalen hybriden „Sound Memories“, mit Kooperationspartner*innen von UC Berkeley, dem SF MOMA, und dem Beijing Sound Art Museum.

Konzeptentwicklung und Leitung des hybriden „Earth Out of Balance“ (2024) Events über die Rolle von CO₂ im Klimawandel, und des „From Climate Anxiety to Community Action“ (2025) Events über die psychologischen Dimensionen des Klimawandels; in Kooperation mit Stanford Doerr School of Sustainability, dem CIRCLE at Stanford Psychiatry, dem Tech Interactive Museum in San Jose, dem California College of the Arts und der ETH Zürich.

Konzept und Durchführung des Swissnex Alumni Abends unter Einbindung der verschiedenen Schweizer Universitäts-Alumni Organisationen (EHL, EPFL, ETH Zürich, UZH, HSG, und weitere); multisensorische Event Kuration mit Livemusik, Food Tastings, Expert*innen Präsentationen, und einer Podiumsdiskussion zur Mycelium Metapher und dem Thema der Verbundenheit.

Ortsspezifische Performance Arbeit im Spannungsfeld von Bürokratie, Macht und Magischem Denken. Die Arbeit wurde als Gewinnerprojekt des Angewandte Festivals 2024 ausgezeichnet und im International Office inszeniert. Gäst:innen durften sich von der bürokratischen Wahrsagerin Pascale Speck in einem offiziellen Büro der Otto Wagner Postsparkasse Wiens ihr Schicksal prophezeien lassen.

Dreiteiliges Symposium mit dem Fokus auf Entmystifizierung der eurozentristischen ‘Aufklärung’. Co-Kuration und Präsentation von Kunst-/Wissenschaftswissen aus dem Undisziplinierten, Unbändigen und Unvernünftigen durch Performances und Diskurse, begleitet von Impulsen und Austausch mit Studierenden und Gästen.

Performance Arbeit zum Thema Arbeitskultur und Kreativitätswirtschaft. Erkunden und Ausloten der Begriffe «Performance» und «Professionalität». Durchführung von Happenings und Performance Workshops als Consultant Persona mit eigener Company «Peak Performance Professionals». Mehrfache Inszenierung einer eigenen interaktiven Installation «Office Performance» in Verwaltungskontexten der ZHdK, die Angestellte zum «Performen am Arbeitsplatz» einlud.

Leitung eines kooperativen Kunstprojekts mit Sozialhilfebezüger*innen der Stadt Zürich zum Fokus "Chancen". Während mehreren Monaten untersuchen und debattieren wir durch performative Kunstpraktiken was Chancen für uns bedeuten. Das gemeinsame Projekt mündet in einer öffentlichen Kunstaustellung im Karl*a Debattierhaus.

Innovation und Initialisierung des Podcast Projekts für die Schweizerische Studienstiftung. Konzeptualisierung und Moderation der ersten aufgenommenen Folge mit Nationalrat Balthasar Glättli.

Interkulturelles Kunstprojekt zwischen Georgien und der Schweiz zur Untersuchung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede wie Kunst in den jeweiligen Ländern betrachtet und unterrichtet wird. Erforschung wie Kunstpraktiken zur Konfliktvermittlung und Friedensförderung beitragen können.

Umsetzung eines eigenen Kunstprojekts während der Biennale zum Thema «Learning from the Earth»

Kuration und Moderation der öffentlichen Podiumsdiskussion über die aktuellsten Forschungsergebnisse zum Gender Gap im MINT Bereich und über die notwendigen und geeigneten Lösungsansätzen zur Verbesserung der Diversität in diesem Bereich.

Kuration, Moderation der Podiumsdiskussion und Gesamtorganisation der Veranstaltung über die Schnittstelle Technologie und Kunst mit Kunstwerken und mit der Künstlerin, Aparna Rao, selber.